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<title>NewDefinition Unternehmer-Blog</title>
<description>Unternehmerberatung auf den Punkt gebracht</description>
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<copyright>Copyright 2012</copyright>
<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 01:05:51 +0100</pubDate>
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<title>Neuer Tätigkeitsschwerpunkt  seit Anfang September</title>
<link>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/neuer-taetigkeitsschwerpunkt-s/</link>
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<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:23:00 +0200</pubDate>
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Seit 4 Wochen ist der neue Projektstandort hauptsächlich Frankfurt und die Tätigkeiten mal wieder mehr im Schwerpunkt klassisches Consulting angesiedelt. Die neuen Herausforderungen motivieren und lassen aktuell viel Freude an der Tätigkeit entstehen.
Nach Start-Up-Atmosphäre und hoch-dynamischem Internet-Umfeld ist das eher klassische Banking in einer doch deutlich formaleren Umgebung aktuell eine willkommen Abwechslung. Anzug und Krawatte gehören somit wieder zur Alltagskleidung und das förmliche Sie ersetzt das schon allzu sehr zur Gewohnheit gewordene Du.

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<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://backend.newdefinition-consulting.de/data/images/2011/09/21/1-4e79d8480f404.png" class="align_center" /></p>
<p>Seit 4 Wochen ist der neue Projektstandort hauptsächlich Frankfurt und die Tätigkeiten mal wieder mehr im Schwerpunkt klassisches Consulting angesiedelt. Die neuen Herausforderungen motivieren und lassen aktuell viel Freude an der Tätigkeit entstehen.</p>
<p>Nach Start-Up-Atmosphäre und hoch-dynamischem Internet-Umfeld ist das eher klassische Banking in einer doch deutlich formaleren Umgebung aktuell eine willkommen Abwechslung. Anzug und Krawatte gehören somit wieder zur Alltagskleidung und das förmliche Sie ersetzt das schon allzu sehr zur Gewohnheit gewordene Du.
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<title>Zehn Gründe, warum Sie Konflikten nicht ausweichen sollten </title>
<link>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/zehn-gruende-warum-sie-konflik/</link>
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<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 14:24:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/zehn-gruende-warum-sie-konflik/</guid>
<description>&quot;Hurra, ein Konflikt!&quot;; werden Sie wahrscheinlich auch in Zukunft nicht schreien. Aber, wenn Sie es schaffen, Ihre Haltung gegenüber Konflikten so zu verändern, dass Sie sich Ihnen stellen, werden Sie merken, dass offen und konstruktiv ausgetragene Konflikte viele Vorteile haben und viel zu Ihrem beruflichen Erfolg beitragen. Persönlichen Profit können Sie dabei auf ganz unterschiedlichen Feldern ernten:
a) Problembewusstsein
Konflikte machen &amp;bdquo;problembewusst&amp;ldquo;, davon ist der Sozialwissenschaftler Karl Berkel überzeugt. Sie erfahren durch Konflikte, wo die Knackpunkte liegen und was Sie selbst tun können, um sie zu entschärfen. Und Konflikte erzeugen die Notwendigkeit, um sich mit den Problemen aktiv zu beschäftigen: &amp;bdquo;Ohne diesen Druck fehlt häufig die Kraft und Entschiedenheit, brisante Themen anzupacken&amp;ldquo;, schreibt Berkel in seinem Buch &amp;bdquo;Konflikttraining: Konflikte verstehen, analysieren, bewältigen&amp;ldquo;.
b) Profilschärfung
Wenn Sie sich den Konflikten stellen, bekommen Sie nicht nur ein besseres Empfinden und bessere Einsicht für den Standpunkt des anderen, sondern auch für Ihren eigenen und für Ihre eigenen Gefühle. So gewinnen Sie an Profil und können sich besser positionieren. Durch das Verhandeln bei Konflikten lernen Sie, eigene Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren, ohne dass das Gegenüber sich angegriffen fühlt. So erfahren die anderen durch die Auseinandersetzung im Konflikt mehr über Sie, über Ihre Haltung, Ihren Standpunkt, Ihre Gefühle. Sie lernen Sie besser einzuschätzen&amp;ndash; und Sie selbst haben deutlich an Profil gewonnen. Wenn Sie eine Lösung finden wollen, öffnen Sie sich für die Sichtweisen anderer. So zeigen Sie Stärke, indem Sie anerkennen, dass auch andere auf ihre Weise Recht haben. Diese Haltung lädt die Gegenseite dazu ein, ihrerseits Ihre Position zu würdigen &amp;ndash; und Sie zu respektieren. Ein Punkt, der vor allem für Frauen große Bedeutung hat, weil sie im Job nicht immer als gleichwertige Partnerinnen wahrgenommen werden.
c) Persönlichkeitsentwicklung
Die Rede vom &amp;bdquo;lebenslangen Lernen&amp;ldquo; wird im Zusammenhang mit Konflikten mit neuer Bedeutung gefüllt. Durch die Beschäftigung mit Konflikten lernen Sie, nicht alles persönlich zu nehmen und auf andere einzugehen - ohne sich aufzugeben. Sie kommen dadurch mit anderen, aber auch mit sich selbst besser zurecht. In der Folge entwickeln Sie ein besseres Selbstwertgefühl. Ihre Ausstrahlung, Mimik, Gestik, Körperhaltung verändern sich. Konfliktmanagement gehört zu den wichtigsten Social Skills. Konflikte fördern die Persönlichkeitsentwicklung.
d) Aktivitätsschub
Sie entwickeln das Gefühl, aktiv zu werden und zu handeln beziehungsweise verhandeln zu können. Sie überwinden Ihre Passivität und Hilflosigkeit. Sie lernen, Handlungsspielräume zu erkennen und sich selbst nicht als Opfer zu sehen, sondern als jemanden, die verhandelt. Wenn Sie sich einem Konflikt stellen, machen Sie deutlich, dass Sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Damit qualifizieren Sie sich als Geschäftspartner auf Augenhöhe.
e) Qualitätsoffensive
Konflikte verbessern auch die Qualität von Entscheidungen. Sie sind gezwungen, die Grundlagen der Entscheidung sorgfältig zu durchdenken, Ihre Perspektive zu erweitern, verschiedene Alternativen durchzuspielen und sich dann erst für eine Lösung zu entscheiden.
f) Kreativitätsschub
Konflikte fördern außerdem die Kreativität. Sie müssen Ihre eigene Schiene verlassen und erfahren, dass ein Problem oder eine Situation ganz verschieden gesehen und bewertet werden kann. Eine andere Perspektive einzunehmen, erhöht die Chance, eine neue, kreative Lösung zu finden.
g) Vorteile fürs Team
Doch fair ausgetragene Konflikte nützen nicht nur Ihnen allein. Sie sind auch eine Bereicherung fürs Team:
h) Reinigungseffekt
Kaum etwas lähmt den Arbeitseifer und die Motivation mehr als angespannte Stimmung. Der Vorteil von Konflikten: Sie reinigen die Luft. Anschließend kann man wieder zur Arbeit zurückkehren und sich auf die Sache konzentrieren. 
i) Verständnisplus
Alle Betroffenen sehen die Situation nicht mehr nur aus ihrem eigenen Blickwinkel, sondern sie erweitern ihre Perspektive und verstehen das Problem umfassender und besser.
j) Beziehungskitt
Der konstruktive Umgang mit heiklen Themen festigt eine Beziehung. Der Konfliktforscher Karl Berkel schreibt: &amp;bdquo;Die Parteien lernen sich besser verstehen, wissen, was ihnen wechselseitig wichtig ist, kennen ihre verletzliche Seite, finden heraus, wie sie auch unter Druck konstruktiv zusammenarbeiten können.&amp;ldquo; Konflikte gemeinsam lösen zu können, stärkt das Wir-Gefühl des Teams.
Bis Sie diese Vorteile von Konflikten schätzen können, wird sicher eine Zeit vergehen. Natürlich kommt ein solcher Wandel in der Einstellung nicht über Nacht. Aber Konflikte können so nach und nach viel von ihrem bedrohlichen Potenzial verlieren.
Viele weitere Tipps zum konstruktiven und selbstbewussten Umgang mit Konflikten finden Sie im &quot;Praxisbuch Konfliktlösung&quot;.
Mehr Infos unter: www.gruendungszuschuss.de/index.php?id=667
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://backend.newdefinition-consulting.de/data/images/2011/06/30/3-4e0c6c7e353a1.jpg" class="align_center" />"Hurra, ein Konflikt!"; werden Sie wahrscheinlich auch in Zukunft nicht schreien. Aber, wenn Sie es schaffen, Ihre Haltung gegenüber Konflikten so zu verändern, dass Sie sich Ihnen stellen, werden Sie merken, dass offen und konstruktiv ausgetragene Konflikte viele Vorteile haben und viel zu Ihrem beruflichen Erfolg beitragen. Persönlichen Profit können Sie dabei auf ganz unterschiedlichen Feldern ernten:</p>
<p>a) Problembewusstsein<br />
Konflikte machen &bdquo;problembewusst&ldquo;, davon ist der Sozialwissenschaftler Karl Berkel überzeugt. Sie erfahren durch Konflikte, wo die Knackpunkte liegen und was Sie selbst tun können, um sie zu entschärfen. Und Konflikte erzeugen die Notwendigkeit, um sich mit den Problemen aktiv zu beschäftigen: &bdquo;Ohne diesen Druck fehlt häufig die Kraft und Entschiedenheit, brisante Themen anzupacken&ldquo;, schreibt Berkel in seinem Buch &bdquo;Konflikttraining: Konflikte verstehen, analysieren, bewältigen&ldquo;.</p>
<p>b) Profilschärfung<br />
Wenn Sie sich den Konflikten stellen, bekommen Sie nicht nur ein besseres Empfinden und bessere Einsicht für den Standpunkt des anderen, sondern auch für Ihren eigenen und für Ihre eigenen Gefühle. So gewinnen Sie an Profil und können sich besser positionieren. Durch das Verhandeln bei Konflikten lernen Sie, eigene Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren, ohne dass das Gegenüber sich angegriffen fühlt. So erfahren die anderen durch die Auseinandersetzung im Konflikt mehr über Sie, über Ihre Haltung, Ihren Standpunkt, Ihre Gefühle. Sie lernen Sie besser einzuschätzen&ndash; und Sie selbst haben deutlich an Profil gewonnen. Wenn Sie eine Lösung finden wollen, öffnen Sie sich für die Sichtweisen anderer. So zeigen Sie Stärke, indem Sie anerkennen, dass auch andere auf ihre Weise Recht haben. Diese Haltung lädt die Gegenseite dazu ein, ihrerseits Ihre Position zu würdigen &ndash; und Sie zu respektieren. Ein Punkt, der vor allem für Frauen große Bedeutung hat, weil sie im Job nicht immer als gleichwertige Partnerinnen wahrgenommen werden.</p>
<p>c) Persönlichkeitsentwicklung<br />
Die Rede vom &bdquo;lebenslangen Lernen&ldquo; wird im Zusammenhang mit Konflikten mit neuer Bedeutung gefüllt. Durch die Beschäftigung mit Konflikten lernen Sie, nicht alles persönlich zu nehmen und auf andere einzugehen - ohne sich aufzugeben. Sie kommen dadurch mit anderen, aber auch mit sich selbst besser zurecht. In der Folge entwickeln Sie ein besseres Selbstwertgefühl. Ihre Ausstrahlung, Mimik, Gestik, Körperhaltung verändern sich. Konfliktmanagement gehört zu den wichtigsten Social Skills. Konflikte fördern die Persönlichkeitsentwicklung.</p>
<p>d) Aktivitätsschub<br />
Sie entwickeln das Gefühl, aktiv zu werden und zu handeln beziehungsweise verhandeln zu können. Sie überwinden Ihre Passivität und Hilflosigkeit. Sie lernen, Handlungsspielräume zu erkennen und sich selbst nicht als Opfer zu sehen, sondern als jemanden, die verhandelt. Wenn Sie sich einem Konflikt stellen, machen Sie deutlich, dass Sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Damit qualifizieren Sie sich als Geschäftspartner auf Augenhöhe.</p>
<p>e) Qualitätsoffensive<br />
Konflikte verbessern auch die Qualität von Entscheidungen. Sie sind gezwungen, die Grundlagen der Entscheidung sorgfältig zu durchdenken, Ihre Perspektive zu erweitern, verschiedene Alternativen durchzuspielen und sich dann erst für eine Lösung zu entscheiden.</p>
<p>f) Kreativitätsschub<br />
Konflikte fördern außerdem die Kreativität. Sie müssen Ihre eigene Schiene verlassen und erfahren, dass ein Problem oder eine Situation ganz verschieden gesehen und bewertet werden kann. Eine andere Perspektive einzunehmen, erhöht die Chance, eine neue, kreative Lösung zu finden.</p>
<p>g) Vorteile fürs Team<br />
Doch fair ausgetragene Konflikte nützen nicht nur Ihnen allein. Sie sind auch eine Bereicherung fürs Team:</p>
<p>h) Reinigungseffekt<br />
Kaum etwas lähmt den Arbeitseifer und die Motivation mehr als angespannte Stimmung. Der Vorteil von Konflikten: Sie reinigen die Luft. Anschließend kann man wieder zur Arbeit zurückkehren und sich auf die Sache konzentrieren. </p>
<p>i) Verständnisplus<br />
Alle Betroffenen sehen die Situation nicht mehr nur aus ihrem eigenen Blickwinkel, sondern sie erweitern ihre Perspektive und verstehen das Problem umfassender und besser.</p>
<p>j) Beziehungskitt<br />
Der konstruktive Umgang mit heiklen Themen festigt eine Beziehung. Der Konfliktforscher Karl Berkel schreibt: &bdquo;Die Parteien lernen sich besser verstehen, wissen, was ihnen wechselseitig wichtig ist, kennen ihre verletzliche Seite, finden heraus, wie sie auch unter Druck konstruktiv zusammenarbeiten können.&ldquo; Konflikte gemeinsam lösen zu können, stärkt das Wir-Gefühl des Teams.</p>
<p>Bis Sie diese Vorteile von Konflikten schätzen können, wird sicher eine Zeit vergehen. Natürlich kommt ein solcher Wandel in der Einstellung nicht über Nacht. Aber Konflikte können so nach und nach viel von ihrem bedrohlichen Potenzial verlieren.</p>
<p>Viele weitere Tipps zum konstruktiven und selbstbewussten Umgang mit Konflikten finden Sie im "Praxisbuch Konfliktlösung".</p>
<p>Mehr Infos unter: www.gruendungszuschuss.de/index.php?id=667</p>
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<item>
<title>E-Mail-Verteiler &ndash; vor Versand noch mal nachdenken hilft!</title>
<link>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/e-mail-verteiler-und-ndash-vor/</link>
<comments>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/e-mail-verteiler-und-ndash-vor/#comments</comments>
<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 10:51:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/e-mail-verteiler-und-ndash-vor/</guid>
<description>
Sowohl im Projektgeschäft als auch in der Linien-Kommunikation findet ein Großteil der Kommunikation heutzutage per E-Mail statt. Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach dem richtigen Verteiler. Häufig wachsen Verteiler im Laufe der Kommunikation an und arten zu einer unnötigen Massenkommunikation mit ungeahnten Nebenwirkungen aus. Der folgende Artikel beschäftigt sich daher mit der &amp;bdquo;richtigen&amp;ldquo; Wahl eines &amp;bdquo;guten&amp;ldquo; E-Mail-Verteilers.
Vielleicht doch lieber das Telefon oder persönliche Gespräch?
Vor jeder E-Mail sollte man sich zunächst die Frage stellen, ob wirklich die Schriftform der richtige Weg der Kommunikation ist. Die nahezu einzigen Vorteile einer E-Mail gegenüber einer direkten persönlichen Kommunikation sind eigentlich nur die Möglichkeit, direkt mehrere Adressaten zu erreichen (größerer Verteiler) und die Kommunikation zu dokumentieren. Für alle Kommunikationsanlässe, die sich nur an eine oder wenige Personen richten und nicht notwendigerweise dokumentiert werden müssen, ist also stets der Griff zum Telefonhörer oder das persönliche Meeting zielführender. Denn in der direkten face-to-face-Kommunikation treten weniger Missverständnisse auf. Außerdem ist sie schneller (effizienter) und festigt persönliche Kontakte. Bevor man sich also die Frage nach einem &amp;bdquo;richtigen&amp;ldquo; E-Mail-Verteiler stellt, sollte man zunächst überlegen, ob man überhaupt eine E-Mail schreiben muss.
Der direkte Ansprechpartner in An:/To:
Jede E-Mail sollte einen oder wenige Hauptadressaten haben. Das sind die Personen, an die das Hauptanliegen der E-Mail gerichtet ist. In der Regel ist dies eine Person, die dann auch als einzige im Adressierungsfeld An:/To: stehen sollte. So macht man deutlich, wer der Hauptadressat ist und wer für die in der E-Mail angesprochenen Punkte der Verantwortliche ist. Dieser Adressat sollte im E-Mail-Text (Body) auch als erster angesprochen bzw. begrüßt werden. Weitere Personen, die die E-Mail zur Kenntnis erhalten oder mit einem Nebenanliegen in der E-Mail angesprochen werden, sollten im Adressierungsfeld CC: (Kopie) stehen und in für sie relevanten Abschnitten der E-Mail mit @Name: direkt angesprochen werden.
So erreicht man, dass E-Mails vom Adressaten ernst genommen und bearbeitet werden. Bei übergroßen An:-Verteilern, ist sich der Empfängerkreis unschlüssig darüber, wer angesprochen und verantwortlich ist. Man riskiert, dass die E-Mail unbearbeitet oder gar ungelesen bleibt. In jedem Fall aber kann man später sich nicht auf diese E-Mail und darin z.B. erteilte Arbeitsaufträge berufen, da allein schon der zu große und unstrukturierte Verteiler eine direkte Zuordnung der Aufgabe und Verantwortlichkeit vermissen ließ. Im eigenen Interesse sollte also jeder Absender bereits bei der Adressierung von E-Mails auf eine korrekte und sinnvolle, dem Anliegen entsprechende Adressierung achten.
Als Faustregel gilt: mindestens zwei Drittel aller E-Mails sollten nur einen direkten Adressaten/Empfänger haben und selten bis nie sollten mehr als drei Empfänger in An:/To: stehen. Dies entspricht auch einem natürlichen Kommunikationsverhalten. Ausnahmen bilden Protokolle, Einladungen oder Newsletter bei denen viele Adressaten gleichwertig sind.
&amp;bdquo;Zur Kenntnis&amp;ldquo; in Kopie per CC:
Ein Schreiben direkt in Kopie auch weiteren Personen zur Kenntnis zu schicken ist eine praktische Funktion, die so vor der E-Mail kaum möglich war. Sie ist besonders hilfreich, wenn Informationen für einen größeren Empfängerkreis interessant sind, aber auch besonders gefährlich, wenn es darum geht, den richtigen Verteilerkreis zu bestimmen.
Häufig beobachte ich (und ertappe mich auch selbst dabei), wie der Verteiler zu groß gewählt wird und zu viele Personen in Kopie gesetzt werden. Die Motivation dahinter ist unterschiedlich, meist jedoch die, dass direkt das gesamte Team von Entscheidungen oder Arbeitsaufträgen zumindest in Kopie in Kenntnis gesetzt werden soll, man sich absichern will falls der gewählte Hautadressat nicht der richtige Ansprechpartner ist oder man sogar einem großen Kreis von Personen zeigen will, dass man einen Arbeitsauftrag erfüllt hat oder nachts noch arbeitet. Problem hierbei ist, dass all diese Motivationen irreführend sind und die E-Mail durch einen großen Verteilerkreis nur &amp;bdquo;schlechter machen&amp;ldquo;.
E-Mails mit großem Verteiler werden häufig weniger intensiv beachtet, da Empfänger bei großen Verteilern implizit davon ausgehen, dass die Angelegenheit für sie nur nebensächlich sein kann. Dies entspricht dem gelernten Kommunikationsverhalten. Geht man zum Beispiel durch die Fußgängerzone an einem Verkaufsstand vorbei, so nimmt man die Produktanpreisungen des Verkäufers kaum wahr, da diese nicht direkt an einen selbst, sondern an alle vorbeilaufenden Passanten gerichtet sind. Wird man dagegen in einem Laden direkt von einem Verkäufer angesprochen, so nimmt man diese Kommunikation in jedem Fall wahr und reagiert auf diese &amp;ndash; einzig und allein deshalb, weil man allein, individuell und direkt angesprochen wurde.
Daher gilt für Kopien in E-Mails die Faustregel, diese selten zu nutzen und wenn man sie nutzt, dennoch den Hauptadressaten klar herauszustellen und den Grund für die in Kopie gesetzten Adressaten direkt zu Anfang der E-Mail kundzutun.
Niemals sollte man aus persönlichen Gründen zusätzliche Personen in den Verteiler aufnehmen, die mit dem Anliegen nicht direkt in Verbindung stehen. Setzt man beispielsweise immer den Chef oder Vorgesetzten in Kopie, um zu dokumentieren, dass man &amp;bdquo;arbeitet&amp;ldquo;, so wird dies schnell vom Chef als lästig empfunden und von Kollegen misstrauisch beobachtet.
Gerade wenn man eine positive Entdeckung gemacht hat oder einem etwas Wichtiges aufgefallen ist, so sollte man dies einzig an den dafür verantwortlichen Kollegen oder Vorgesetzten schicken. Viele Personen auf Kopie zu setzen, um zu zeigen, was man &amp;bdquo;Tolles&amp;ldquo; herausgefunden hat oder was für ein guter/wertvoller Mitarbeiter man ist, geht oft nach hinten los.
Im Gegenteil zur eigenen Wahl großer Verteiler sollte man sogar bereit sein, große Verteiler im Zuge einer Kommunikation auch zu begrenzen. Häufig startet eine E-Mail-Kommunikation mit einem  kleinen wohl-gewählten Verteiler, wächst dann aber stetig an, wenn Personen bei Antworten oder Weiterleitungen zusätzliche Empfänger in Kopie nehmen. Nach mehreren Kommunikationsschleifen ist der Verteiler dann groß aber der Inhalt der Kommunikation bereits für die meisten Empfänger nicht mehr relevant. Wer hier mit Augenmaß den Verteiler begrenzt und dies gleich zu Beginn der E-Mail mitteilt und begründet, erntet dafür in der Regel eher Lorbeeren als Kritik. Ohne Hinweis sollte man jedoch keinen Verteiler begrenzen, da dies von den &amp;bdquo;ausgegrenzten&amp;ldquo; Empfängern schnell als Mobbing missverstanden werden kann. Optional kann man eine kurze Nachricht an die herausgenommenen Empfänger schicken, in denen man ihnen mitteilt, dass die Kommunikation ohne sie weitergeführt wird und anbieten, über das Endergebnis abschließend noch einmal zu informieren. Damit ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite und hat allen Beteiligten einen Gefallen getan.
Unbemerkte Informationsverteilung über BCC:
Neben der &amp;bdquo;öffentlichen&amp;ldquo; Kopie kann man über die Blindkopie per BCC: (blind carbon copy) Personen in den Verteiler aufnehmen ohne dass es die anderen Empfänger bemerken. Dies ist eigentlich nur dann angezeigt, wenn man unbemerkt eine weitere Empfängergruppe über die Kommunikation informiert halten will, ohne dass es die primären Adressaten bemerken. In welchen Fällen dies wirklich sinnvoll ist, muss man fallabhängig selbst entscheiden. Ich persönlich kenne nur einen für mich angebrachten Anwendungsfall und das ist die unbemerkte Kopie an mich selbst; z.B. an einen weiteren E-Mail-Account zur Archivierung.
In der Regel gilt jedoch, dass eine Blindkopie stets vermieden werden sollte. Denn vergleicht man sie mit natürlichem Kommunikationsverhalten, dann ist sie nichts anderes als &amp;bdquo;unbemerktes Belauschen&amp;ldquo; oder sogar &amp;bdquo;Tuscheln bzw. Lästern hinter dem Rücken anderer&amp;ldquo;. Kommt dies später raus, so werden sich die öffentlichen Empfänger zur recht über mangelnde Transparenz und Vertraulichkeit beschweren.
Abschließend lässt sich festhalten, dass das kurze Nachdenken bei der Wahl des Verteilers und der Verteilung der Empfänger in den Adressierungsfeldern An:/To: und CC: stets sinnvoll ist und nicht nur das eigene Kommunikationsverhalten, sondern durch Lerneffekte auch das Kommunikationsverhalten der gesamten Gruppe, Abteilung oder Firma deutlich verbessern kann.

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<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://backend.newdefinition-consulting.de/data/images/2010/11/12/3-4cdd3dcc0404c.jpg" class="align_center" /><br />
Sowohl im Projektgeschäft als auch in der Linien-Kommunikation findet ein Großteil der Kommunikation heutzutage per E-Mail statt. Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach dem richtigen Verteiler. Häufig wachsen Verteiler im Laufe der Kommunikation an und arten zu einer unnötigen Massenkommunikation mit ungeahnten Nebenwirkungen aus. Der folgende Artikel beschäftigt sich daher mit der &bdquo;richtigen&ldquo; Wahl eines &bdquo;guten&ldquo; E-Mail-Verteilers.</p>
<p><strong>Vielleicht doch lieber das Telefon oder persönliche Gespräch?</strong><br />
Vor jeder E-Mail sollte man sich zunächst die Frage stellen, ob wirklich die Schriftform der richtige Weg der Kommunikation ist. Die nahezu einzigen Vorteile einer E-Mail gegenüber einer direkten persönlichen Kommunikation sind eigentlich nur die Möglichkeit, direkt mehrere Adressaten zu erreichen (größerer Verteiler) und die Kommunikation zu dokumentieren. Für alle Kommunikationsanlässe, die sich nur an eine oder wenige Personen richten und nicht notwendigerweise dokumentiert werden müssen, ist also stets der Griff zum Telefonhörer oder das persönliche Meeting zielführender. Denn in der direkten face-to-face-Kommunikation treten weniger Missverständnisse auf. Außerdem ist sie schneller (effizienter) und festigt persönliche Kontakte. Bevor man sich also die Frage nach einem &bdquo;richtigen&ldquo; E-Mail-Verteiler stellt, sollte man zunächst überlegen, ob man überhaupt eine E-Mail schreiben muss.</p>
<p><strong>Der direkte Ansprechpartner in An:/To:</strong><br />
Jede E-Mail sollte einen oder wenige Hauptadressaten haben. Das sind die Personen, an die das Hauptanliegen der E-Mail gerichtet ist. In der Regel ist dies eine Person, die dann auch als einzige im Adressierungsfeld An:/To: stehen sollte. So macht man deutlich, wer der Hauptadressat ist und wer für die in der E-Mail angesprochenen Punkte der Verantwortliche ist. Dieser Adressat sollte im E-Mail-Text (Body) auch als erster angesprochen bzw. begrüßt werden. Weitere Personen, die die E-Mail zur Kenntnis erhalten oder mit einem Nebenanliegen in der E-Mail angesprochen werden, sollten im Adressierungsfeld CC: (Kopie) stehen und in für sie relevanten Abschnitten der E-Mail mit @Name: direkt angesprochen werden.</p>
<p>So erreicht man, dass E-Mails vom Adressaten ernst genommen und bearbeitet werden. Bei übergroßen An:-Verteilern, ist sich der Empfängerkreis unschlüssig darüber, wer angesprochen und verantwortlich ist. Man riskiert, dass die E-Mail unbearbeitet oder gar ungelesen bleibt. In jedem Fall aber kann man später sich nicht auf diese E-Mail und darin z.B. erteilte Arbeitsaufträge berufen, da allein schon der zu große und unstrukturierte Verteiler eine direkte Zuordnung der Aufgabe und Verantwortlichkeit vermissen ließ. Im eigenen Interesse sollte also jeder Absender bereits bei der Adressierung von E-Mails auf eine korrekte und sinnvolle, dem Anliegen entsprechende Adressierung achten.</p>
<p>Als Faustregel gilt: mindestens zwei Drittel aller E-Mails sollten nur einen direkten Adressaten/Empfänger haben und selten bis nie sollten mehr als drei Empfänger in An:/To: stehen. Dies entspricht auch einem natürlichen Kommunikationsverhalten. Ausnahmen bilden Protokolle, Einladungen oder Newsletter bei denen viele Adressaten gleichwertig sind.</p>
<p><strong>&bdquo;Zur Kenntnis&ldquo; in Kopie per CC:</strong><br />
Ein Schreiben direkt in Kopie auch weiteren Personen zur Kenntnis zu schicken ist eine praktische Funktion, die so vor der E-Mail kaum möglich war. Sie ist besonders hilfreich, wenn Informationen für einen größeren Empfängerkreis interessant sind, aber auch besonders gefährlich, wenn es darum geht, den richtigen Verteilerkreis zu bestimmen.</p>
<p>Häufig beobachte ich (und ertappe mich auch selbst dabei), wie der Verteiler zu groß gewählt wird und zu viele Personen in Kopie gesetzt werden. Die Motivation dahinter ist unterschiedlich, meist jedoch die, dass direkt das gesamte Team von Entscheidungen oder Arbeitsaufträgen zumindest in Kopie in Kenntnis gesetzt werden soll, man sich absichern will falls der gewählte Hautadressat nicht der richtige Ansprechpartner ist oder man sogar einem großen Kreis von Personen zeigen will, dass man einen Arbeitsauftrag erfüllt hat oder nachts noch arbeitet. Problem hierbei ist, dass all diese Motivationen irreführend sind und die E-Mail durch einen großen Verteilerkreis nur &bdquo;schlechter machen&ldquo;.</p>
<p>E-Mails mit großem Verteiler werden häufig weniger intensiv beachtet, da Empfänger bei großen Verteilern implizit davon ausgehen, dass die Angelegenheit für sie nur nebensächlich sein kann. Dies entspricht dem gelernten Kommunikationsverhalten. Geht man zum Beispiel durch die Fußgängerzone an einem Verkaufsstand vorbei, so nimmt man die Produktanpreisungen des Verkäufers kaum wahr, da diese nicht direkt an einen selbst, sondern an alle vorbeilaufenden Passanten gerichtet sind. Wird man dagegen in einem Laden direkt von einem Verkäufer angesprochen, so nimmt man diese Kommunikation in jedem Fall wahr und reagiert auf diese &ndash; einzig und allein deshalb, weil man allein, individuell und direkt angesprochen wurde.</p>
<p>Daher gilt für Kopien in E-Mails die Faustregel, diese selten zu nutzen und wenn man sie nutzt, dennoch den Hauptadressaten klar herauszustellen und den Grund für die in Kopie gesetzten Adressaten direkt zu Anfang der E-Mail kundzutun.</p>
<p>Niemals sollte man aus persönlichen Gründen zusätzliche Personen in den Verteiler aufnehmen, die mit dem Anliegen nicht direkt in Verbindung stehen. Setzt man beispielsweise immer den Chef oder Vorgesetzten in Kopie, um zu dokumentieren, dass man &bdquo;arbeitet&ldquo;, so wird dies schnell vom Chef als lästig empfunden und von Kollegen misstrauisch beobachtet.</p>
<p>Gerade wenn man eine positive Entdeckung gemacht hat oder einem etwas Wichtiges aufgefallen ist, so sollte man dies einzig an den dafür verantwortlichen Kollegen oder Vorgesetzten schicken. Viele Personen auf Kopie zu setzen, um zu zeigen, was man &bdquo;Tolles&ldquo; herausgefunden hat oder was für ein guter/wertvoller Mitarbeiter man ist, geht oft nach hinten los.</p>
<p>Im Gegenteil zur eigenen Wahl großer Verteiler sollte man sogar bereit sein, große Verteiler im Zuge einer Kommunikation auch zu begrenzen. Häufig startet eine E-Mail-Kommunikation mit einem  kleinen wohl-gewählten Verteiler, wächst dann aber stetig an, wenn Personen bei Antworten oder Weiterleitungen zusätzliche Empfänger in Kopie nehmen. Nach mehreren Kommunikationsschleifen ist der Verteiler dann groß aber der Inhalt der Kommunikation bereits für die meisten Empfänger nicht mehr relevant. Wer hier mit Augenmaß den Verteiler begrenzt und dies gleich zu Beginn der E-Mail mitteilt und begründet, erntet dafür in der Regel eher Lorbeeren als Kritik. Ohne Hinweis sollte man jedoch keinen Verteiler begrenzen, da dies von den &bdquo;ausgegrenzten&ldquo; Empfängern schnell als Mobbing missverstanden werden kann. Optional kann man eine kurze Nachricht an die herausgenommenen Empfänger schicken, in denen man ihnen mitteilt, dass die Kommunikation ohne sie weitergeführt wird und anbieten, über das Endergebnis abschließend noch einmal zu informieren. Damit ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite und hat allen Beteiligten einen Gefallen getan.</p>
<p><strong>Unbemerkte Informationsverteilung über BCC:</strong><br />
Neben der &bdquo;öffentlichen&ldquo; Kopie kann man über die Blindkopie per BCC: (blind carbon copy) Personen in den Verteiler aufnehmen ohne dass es die anderen Empfänger bemerken. Dies ist eigentlich nur dann angezeigt, wenn man unbemerkt eine weitere Empfängergruppe über die Kommunikation informiert halten will, ohne dass es die primären Adressaten bemerken. In welchen Fällen dies wirklich sinnvoll ist, muss man fallabhängig selbst entscheiden. Ich persönlich kenne nur einen für mich angebrachten Anwendungsfall und das ist die unbemerkte Kopie an mich selbst; z.B. an einen weiteren E-Mail-Account zur Archivierung.</p>
<p>In der Regel gilt jedoch, dass eine Blindkopie stets vermieden werden sollte. Denn vergleicht man sie mit natürlichem Kommunikationsverhalten, dann ist sie nichts anderes als &bdquo;unbemerktes Belauschen&ldquo; oder sogar &bdquo;Tuscheln bzw. Lästern hinter dem Rücken anderer&ldquo;. Kommt dies später raus, so werden sich die öffentlichen Empfänger zur recht über mangelnde Transparenz und Vertraulichkeit beschweren.</p>
<p>Abschließend lässt sich festhalten, dass das kurze Nachdenken bei der Wahl des Verteilers und der Verteilung der Empfänger in den Adressierungsfeldern An:/To: und CC: stets sinnvoll ist und nicht nur das eigene Kommunikationsverhalten, sondern durch Lerneffekte auch das Kommunikationsverhalten der gesamten Gruppe, Abteilung oder Firma deutlich verbessern kann.
</p>
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</item>
<item>
<title>Plagiatsvorwürfe gegen den amtierenden Verteidigungsminister Herrn zu Guttenberg </title>
<link>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/plagiatsvorwuerfe-gegen-den-am-1/</link>
<comments>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/plagiatsvorwuerfe-gegen-den-am-1/#comments</comments>
<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:37:00 +0100</pubDate>
<guid>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/plagiatsvorwuerfe-gegen-den-am-1/</guid>
<description>Doktor hin, Doktor her
Aufgrund der aktuellen Debatte um Karl-Theodor zu Guttenberg’s Dissertationsschrift &amp;bdquo;Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU&amp;ldquo; und dem damit verbundenen Vorwurf des Plagiats, geraten aktuell sicherlich mehrere Personen in Zweifel. Ich gehöre dazu, denn zum Einen halte ich Herrn zu Guttenberg für einen der fähigsten und zukunftsreichsten Politiker unserer aktuellen Regierung, zum Anderen habe ich selbst promoviert und musste dabei den Anforderungen an eine eigene originelle Doktorarbeit (Dissertation) sowie Erfordernissen für eine erfolgreiche Verteidigung dieser vor einem Professorenausschuss (Disputation) gerecht werden.
Jeder, der dies selber erlebt hat, weiß, dass ein Doktortitel nicht nur eine Doktorwürde ist, sondern auf dem Weg dorthin auch eine echte &amp;bdquo;Doktorlast&amp;ldquo; mit sich bringt. Jahre der Suche nach einem passenden Thema, der Literaturrecherche sowie des Verfassens der eigentlichen Dissertationsschrift bringen am Ende nur den gewünschten Doktortitel, wenn man wie mein Doktorvater stets betonte &amp;bdquo;bereit zur Selbstqual ist&amp;ldquo; (Spengler, Thomas). Und gerade weil ich weiß, wie recht er damit für mich hatte und für alle aktuell Promovierenden immer noch hat, stehe ich der aktuellen Diskussion um Karl-Theodor zu Guttenberg besonders kritisch gegenüber.
Versehentliches oder böswilliges Plagiat?
Schenkt man den Darstellungen verschiedener Internet- und Presseartikel Glauben, so scheint der Plagiatsvorwurf durchaus gerechtfertigt. Für die damit einhergehende Vermutung, Karl-Theodor zu Guttenberg habe die Doktorarbeit nicht selbst verfasst und damit gegen die übliche eidesstattliche Versicherung am Ende seiner Arbeit verstoßen, gibt es allerdings aktuell keine Beweise. Daher möchte ich auf diese nicht weiter eingehen. Bei den Belegquellen für das Plagiat muss man aus meiner Sicht vorsichtig sein. Ähnlich klingende Passagen und manchmal vielleicht sogar fast identischer Wortlaut sind nicht immer gleichzusetzen mit Plagiat. Ein Doktorand widmet sich lange und intensiv der Literaturrecherche und dabei ist es ganz normal, dass er Gedankengut der ihm zugänglichen Quellen absorbiert und manchmal sogar im gleichen Wortlaut wiedergibt. Geschieht dies jedoch häufig und über lange Textpassagen, so muss man zumindest von versehentlichem Plagiat ausgehen. Wenn die Quelle eines identischen Textes oder gleichformulierten Gedankengutes zudem nicht im Literaturverzeichnis auftaucht, dann kann man aus meiner Sicht durchaus von böswilligem Plagiat sprechen.
Begibt man sich auf die Suche nach Beweisen für die Plagiatsvorwürfe, so gibt es aktuell verschiedenste Artikel und Gegenüberstellungen der Dissertationsschrift und anderer Quellen. Schaut man in die verschiedenen journalistischen &amp;bdquo;Beweisführungen&amp;ldquo;, so muss man doch einige zurückweisen bzw. diese hinterfragen. Die eigens gegründete Seite de.guttenplag.wikia.com ist zum Beispiel weitgehend wertlos, da dort zwar Textpassagen gegenübergestellt werden, nie aber die komplette Seite aus der Dissertationsschrift von Herrn zu Guttenberg gezeigt wird. Würde es zum Beispiel auf der Seite einen Verweis mit Quellenangabe geben, auch wenn dieser nicht an der richtigen Stelle steht oder zu weit gefasst ist, so müsste man nicht von Plagiat sondern vielleicht eher von schlechter Zitierweise sprechen. Weit kommt man also mit dieser Quelle nicht.
Anders verhält es sich mit der Gegenüberstellung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, da hier die ganze Seite aus Karl-Theodor zu Guttenberg’s Dissertationsschrift abgebildet wird und man so sieht, ob überhaupt eine irgendwie geartete Quellenangabe oder Fußnote vorhanden ist. Genau dort zeigt sich für mich leider auch der Plagiatsvorwurf als nahezu bestätigt. Auf vielen der Beispielseiten finden sich identische Textpassagen ohne Zitatskennzeichnung (Anführungsstriche und genaue Quellenangabe mit Seitenangabe) und ohne Quellenangabe (mit Vgl.-Fußnote und zumindest Angabe der Literaturquelle). Auch sind die meisten Vergleichsquellen vor der Dissertationsschrift von Karl-Theodor zu Guttenberg (veröffentlicht im Jahr 2009) publiziert worden, so dass diese Herrn zu Guttenberg auch potentiell zugänglich waren während er seine Arbeit verfasste.
Leider fehlt aber auch bei der FAZ der Abdruck des Literaturverzeichnisses. Ob also die Quellen mit identischen Textpassagen zumindest im Literaturverzeichnis der Arbeit von Herrn zu Guttenberg aufgeführt sind, kann ich daher bisher nicht bewerten. Es würde zumindest helfen, einen böswilligen Plagiatsvorwurf zu entkräften.
Plagiat im Umfeld des originellen Forschungsbeitrags
Neben der weiteren Analyse der Quellen und der Frage nach versehentlichem oder böswilligen Plagiat stellt sich noch die Frage, ob das Plagiat auch den originellen Forschungsbeitrag der Arbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg betrifft. Da jede Doktorarbeit einen originelle Gedanken beinhalten muss und durch dessen Ausarbeitung einen Forschungsbeitrag leisten soll, gilt es noch die von Plagiat betroffenen Stellen in Bezug zu der Kernaussage von Karl-Theodor zu Guttenberg’s Arbeit zu setzen. Findet sich Plagiat also &amp;bdquo;nur&amp;ldquo; in der Einleitung oder an für die Ausarbeitung des originellen Forschungsbeitrages unwichtigen Stellen, so würde dies zumindest die Schwere des Plagiatvorwurfes mildern.
Die Vielzahl betroffener Seiten sowie deren Verteilung über die gesamte Arbeit hinweg zeigen jedoch, sofern sie bestätigt werden, in eine Richtung schweren und böswilligen Plagiats.  Ich werde dennoch versuchen, mir dies in den nächsten Tagen auf Basis der zur Verfügung stehenden Quellen etwas näher anzusehen. Dies nicht um in irgendeiner Weise investigativ oder journalistisch tätig zu werden, sondern einzig und allein um mir eine eigene fundierte Meinung zu bilden.
Was nun Herr (Dr.) zu Guttenberg?
Das Thema Plagiat und der gegen Karl-Theodor zu Guttenberg erhobene Vorwurf sind ein gutes Beispiel für verfrühte bzw. schwer zu bewertende Meinungsbildung. Denn während eine ganze Universität mehrere Tage und Wochen Zeit für die genaue Analyse der Arbeit und des Plagiatvorwurfs benötigt, meinen viele Bürger, Journalisten und vor allem Politiker heute schon zu wissen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg &amp;bdquo;schuldig&amp;ldquo; ist. Ich möchte mich dieser Vorschnelligkeit nicht anschließen. Dies aber vielleicht gerade deshalb, weil ich es nicht wahrhaben will, dass ein fähiger, junger und ambitionierter Politiker wie Karl-Theodor zu Guttenberg, der bisher gute Arbeit geleistet hat und aus der Menge gesichtsloser und ungebildeter Politiker heraussticht, über solch eine Angelegenheit stolpert. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass ein Politiker einen Doktortitel benötigt, und glaube ferner, dass diese Angelegenheit inhaltlich kaum Einfluss auf Herrn zu Guttenbergs Eignung als Politiker hat. Aber ich könnte keine Person wählen, die wissentlich und böswillig Plagiat betrieben hat, oder sich gar mittels eines Ghostwriters eine Doktorarbeit anfertigen lässt und damit dann sogar gegen eine eidesstattliche Versicherung verstoßen hätte. Letzteres ist in keiner Weise bestätigt und mir sind auch keine handfesten Indizien dafür bekannt.  Aber allein Ersteres ist eines Doktortitels nicht würdig und würde an der Integrität eines hochrangigen Politikers ernsthaft kratzen.
Sollte sich der Vorwurf des Plagiats bestätigen, so hätte sich Karl-Theodor zu Guttenberg wie vielleicht viele andere dem Irrglauben schuldig gemacht, einen Doktortitel für ein erfolgreiches Leben oder eine (politische) Karriere zu benötigen und wäre dem Druck unserer Gesellschaft erlegen, möglichst viel in möglichst wenigen Lebensjahren zu erreichen, u.a. auch eine Promotion. Auch wenn dies ein Thema ist, dass ich an dieser Stelle gar nicht aufmachen möchte, so ist es doch kurz anzusprechen. Denn Herr zu Guttenberg steht wie alle Doktortitelträger dieser Welt dafür ein, dass die Doktorwürde eine solche bleibt und nicht - wie heutzutage bereits Adelstitel - käuflich erwerblich wird. Käme er oder beliebige andere Doktortitelträger damit durch, so würde dies auch alle anderen Promovierten in potentiellen Misskredit bringen. Und dem müsste auch ich mich, so überzeugt ich von Karl-Theodor zu Guttenberg’s politischen Fähigkeiten auch sein mag, verwehren.
Das Herr von Guttenberg seinen Doktortitel aktuell nicht weiter führt, ist sicher eine wohlwollende Geste. Allerdings ist es unter Politikern meist sowieso nicht üblich, den Titel zu verwenden. So hat es auch Karl-Theodor zu Guttenberg meistens gehandhabt und sich dabei eingereiht in die doch längere Liste von Doktoren in der aktuellen Regierung: Frau Dr. Angela Merkel, Herr Dr. Thomas de Maizière, Frau Dr. Ursula von der Leyen, Herr Dr. Philipp Rösler, Frau Dr. Kristina Schröder, Herr Dr. Peter Ramsauer, Herr Dr. Norbert Röttgen und Frau Dr. Annette Schavan. Ob er den Titel endgültig abgeben muss, wie seine politische Karriere von dieser Affäre beeinflusst wird und welche weiteren Politiker mit Doktortitel sich noch einer Plagiatsuntersuchung unterziehen müssen, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Persönlich würde ich mir wünschen, dass wir auch über diese Affäre nicht weitere gute Politiker verlieren und das sowieso schon geringe Vertrauen in unsere Regierung und &amp;bdquo;politische Kaste&amp;ldquo; dadurch nicht noch weiter leidet.
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<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://backend.newdefinition-consulting.de/data/images/2011/02/18/3-4d5eafa52205f.jpg" class="align_center" /><strong>Doktor hin, Doktor her</strong><br />
Aufgrund der aktuellen Debatte um Karl-Theodor zu Guttenberg’s Dissertationsschrift &bdquo;Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU&ldquo; und dem damit verbundenen Vorwurf des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat">Plagiats</a>, geraten aktuell sicherlich mehrere Personen in Zweifel. Ich gehöre dazu, denn zum Einen halte ich Herrn zu Guttenberg für einen der fähigsten und zukunftsreichsten Politiker unserer aktuellen Regierung, zum Anderen habe ich selbst promoviert und musste dabei den Anforderungen an eine eigene originelle Doktorarbeit (Dissertation) sowie Erfordernissen für eine erfolgreiche Verteidigung dieser vor einem Professorenausschuss (Disputation) gerecht werden.<br />
Jeder, der dies selber erlebt hat, weiß, dass ein Doktortitel nicht nur eine Doktorwürde ist, sondern auf dem Weg dorthin auch eine echte &bdquo;Doktorlast&ldquo; mit sich bringt. Jahre der Suche nach einem passenden Thema, der Literaturrecherche sowie des Verfassens der eigentlichen Dissertationsschrift bringen am Ende nur den gewünschten Doktortitel, wenn man wie mein Doktorvater stets betonte &bdquo;bereit zur Selbstqual ist&ldquo; (<a href="http://www.ufo.ovgu.de/team/inhalt/lehrstuhlinhaber.html">Spengler, Thomas</a>). Und gerade weil ich weiß, wie recht er damit für mich hatte und für alle aktuell Promovierenden immer noch hat, stehe ich der aktuellen Diskussion um Karl-Theodor zu Guttenberg besonders kritisch gegenüber.</p>
<p><strong>Versehentliches oder böswilliges Plagiat?</strong><br />
Schenkt man den Darstellungen verschiedener Internet- und Presseartikel Glauben, so scheint der Plagiatsvorwurf durchaus gerechtfertigt. Für die damit einhergehende Vermutung, Karl-Theodor zu Guttenberg habe die Doktorarbeit nicht selbst verfasst und damit gegen die übliche eidesstattliche Versicherung am Ende seiner Arbeit verstoßen, gibt es allerdings aktuell keine Beweise. Daher möchte ich auf diese nicht weiter eingehen. Bei den Belegquellen für das Plagiat muss man aus meiner Sicht vorsichtig sein. Ähnlich klingende Passagen und manchmal vielleicht sogar fast identischer Wortlaut sind nicht immer gleichzusetzen mit Plagiat. Ein Doktorand widmet sich lange und intensiv der Literaturrecherche und dabei ist es ganz normal, dass er Gedankengut der ihm zugänglichen Quellen absorbiert und manchmal sogar im gleichen Wortlaut wiedergibt. Geschieht dies jedoch häufig und über lange Textpassagen, so muss man zumindest von versehentlichem Plagiat ausgehen. Wenn die Quelle eines identischen Textes oder gleichformulierten Gedankengutes zudem nicht im Literaturverzeichnis auftaucht, dann kann man aus meiner Sicht durchaus von böswilligem Plagiat sprechen.</p>
<p>Begibt man sich auf die Suche nach Beweisen für die Plagiatsvorwürfe, so gibt es aktuell verschiedenste Artikel und Gegenüberstellungen der Dissertationsschrift und anderer Quellen. Schaut man in die verschiedenen journalistischen &bdquo;Beweisführungen&ldquo;, so muss man doch einige zurückweisen bzw. diese hinterfragen. Die eigens gegründete Seite <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate">de.guttenplag.wikia.com</a> ist zum Beispiel weitgehend wertlos, da dort zwar Textpassagen gegenübergestellt werden, nie aber die komplette Seite aus der Dissertationsschrift von Herrn zu Guttenberg gezeigt wird. Würde es zum Beispiel auf der Seite einen Verweis mit Quellenangabe geben, auch wenn dieser nicht an der richtigen Stelle steht oder zu weit gefasst ist, so müsste man nicht von Plagiat sondern vielleicht eher von schlechter Zitierweise sprechen. Weit kommt man also mit dieser Quelle nicht.<br />
Anders verhält es sich mit der <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EA1B8EED8FBD14B9383967079DB05C6DE~ATpl~Ecommon~SMed.html#69E3F00776E14A2298B5F4EAD2A491C8">Gegenüberstellung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a>, da hier die ganze Seite aus Karl-Theodor zu Guttenberg’s Dissertationsschrift abgebildet wird und man so sieht, ob überhaupt eine irgendwie geartete Quellenangabe oder Fußnote vorhanden ist. Genau dort zeigt sich für mich leider auch der Plagiatsvorwurf als nahezu bestätigt. Auf vielen der Beispielseiten finden sich identische Textpassagen ohne Zitatskennzeichnung (Anführungsstriche und genaue Quellenangabe mit Seitenangabe) und ohne Quellenangabe (mit Vgl.-Fußnote und zumindest Angabe der Literaturquelle). Auch sind die meisten Vergleichsquellen vor der Dissertationsschrift von Karl-Theodor zu Guttenberg (veröffentlicht im Jahr 2009) publiziert worden, so dass diese Herrn zu Guttenberg auch potentiell zugänglich waren während er seine Arbeit verfasste.<br />
Leider fehlt aber auch bei der FAZ der Abdruck des Literaturverzeichnisses. Ob also die Quellen mit identischen Textpassagen zumindest im Literaturverzeichnis der Arbeit von Herrn zu Guttenberg aufgeführt sind, kann ich daher bisher nicht bewerten. Es würde zumindest helfen, einen böswilligen Plagiatsvorwurf zu entkräften.</p>
<p><strong>Plagiat im Umfeld des originellen Forschungsbeitrags</strong><br />
Neben der weiteren Analyse der Quellen und der Frage nach versehentlichem oder böswilligen Plagiat stellt sich noch die Frage, ob das Plagiat auch den originellen Forschungsbeitrag der Arbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg betrifft. Da jede Doktorarbeit einen originelle Gedanken beinhalten muss und durch dessen Ausarbeitung einen Forschungsbeitrag leisten soll, gilt es noch die von Plagiat betroffenen Stellen in Bezug zu der Kernaussage von Karl-Theodor zu Guttenberg’s Arbeit zu setzen. Findet sich Plagiat also &bdquo;nur&ldquo; in der Einleitung oder an für die Ausarbeitung des originellen Forschungsbeitrages unwichtigen Stellen, so würde dies zumindest die Schwere des Plagiatvorwurfes mildern.<br />
Die Vielzahl betroffener Seiten sowie deren <a href="http://images.wikia.com/guttenplag/de/images/d/dd/Plagiat_graphic.jpg">Verteilung über die gesamte Arbeit</a> hinweg zeigen jedoch, sofern sie bestätigt werden, in eine Richtung schweren und böswilligen Plagiats.  Ich werde dennoch versuchen, mir dies in den nächsten Tagen auf Basis der zur Verfügung stehenden Quellen etwas näher anzusehen. Dies nicht um in irgendeiner Weise investigativ oder journalistisch tätig zu werden, sondern einzig und allein um mir eine eigene fundierte Meinung zu bilden.</p>
<p><strong>Was nun Herr (Dr.) zu Guttenberg?</strong><br />
Das Thema Plagiat und der gegen Karl-Theodor zu Guttenberg erhobene Vorwurf sind ein gutes Beispiel für verfrühte bzw. schwer zu bewertende Meinungsbildung. Denn während eine ganze Universität mehrere Tage und Wochen Zeit für die genaue Analyse der Arbeit und des Plagiatvorwurfs benötigt, meinen viele Bürger, Journalisten und vor allem Politiker heute schon zu wissen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg &bdquo;schuldig&ldquo; ist. Ich möchte mich dieser Vorschnelligkeit nicht anschließen. Dies aber vielleicht gerade deshalb, weil ich es nicht wahrhaben will, dass ein fähiger, junger und ambitionierter Politiker wie Karl-Theodor zu Guttenberg, der bisher gute Arbeit geleistet hat und aus der Menge gesichtsloser und ungebildeter Politiker heraussticht, über solch eine Angelegenheit stolpert. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass ein Politiker einen Doktortitel benötigt, und glaube ferner, dass diese Angelegenheit inhaltlich kaum Einfluss auf Herrn zu Guttenbergs Eignung als Politiker hat. Aber ich könnte keine Person wählen, die wissentlich und böswillig Plagiat betrieben hat, oder sich gar mittels eines Ghostwriters eine Doktorarbeit anfertigen lässt und damit dann sogar gegen eine eidesstattliche Versicherung verstoßen hätte. Letzteres ist in keiner Weise bestätigt und mir sind auch keine handfesten Indizien dafür bekannt.  Aber allein Ersteres ist eines Doktortitels nicht würdig und würde an der Integrität eines hochrangigen Politikers ernsthaft kratzen.</p>
<p>Sollte sich der Vorwurf des Plagiats bestätigen, so hätte sich Karl-Theodor zu Guttenberg wie vielleicht viele andere dem Irrglauben schuldig gemacht, einen Doktortitel für ein erfolgreiches Leben oder eine (politische) Karriere zu benötigen und wäre dem Druck unserer Gesellschaft erlegen, möglichst viel in möglichst wenigen Lebensjahren zu erreichen, u.a. auch eine Promotion. Auch wenn dies ein Thema ist, dass ich an dieser Stelle gar nicht aufmachen möchte, so ist es doch kurz anzusprechen. Denn Herr zu Guttenberg steht wie alle Doktortitelträger dieser Welt dafür ein, dass die Doktorwürde eine solche bleibt und nicht - wie heutzutage bereits Adelstitel - käuflich erwerblich wird. Käme er oder beliebige andere Doktortitelträger damit durch, so würde dies auch alle anderen Promovierten in potentiellen Misskredit bringen. Und dem müsste auch ich mich, so überzeugt ich von Karl-Theodor zu Guttenberg’s politischen Fähigkeiten auch sein mag, verwehren.</p>
<p>Das Herr von Guttenberg seinen Doktortitel aktuell nicht weiter führt, ist sicher eine wohlwollende Geste. Allerdings ist es unter Politikern meist sowieso nicht üblich, den Titel zu verwenden. So hat es auch Karl-Theodor zu Guttenberg meistens gehandhabt und sich dabei eingereiht in die doch längere Liste von Doktoren in der aktuellen Regierung: Frau Dr. Angela Merkel, Herr Dr. Thomas de Maizière, Frau Dr. Ursula von der Leyen, Herr Dr. Philipp Rösler, Frau Dr. Kristina Schröder, Herr Dr. Peter Ramsauer, Herr Dr. Norbert Röttgen und Frau Dr. Annette Schavan. Ob er den Titel endgültig abgeben muss, wie seine politische Karriere von dieser Affäre beeinflusst wird und welche weiteren Politiker mit Doktortitel sich noch einer Plagiatsuntersuchung unterziehen müssen, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Persönlich würde ich mir wünschen, dass wir auch über diese Affäre nicht weitere gute Politiker verlieren und das sowieso schon geringe Vertrauen in unsere Regierung und &bdquo;politische Kaste&ldquo; dadurch nicht noch weiter leidet.</p>
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<title>NEUGRÜNDUNG: Wissen macht wichtig: NIMIRUM ist Deutschlands erste Agentur, die Recherche und Redaktion verbindet</title>
<link>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/neugruendung-wissen-macht-wich/</link>
<comments>http://www.newdefinition-consulting.de/blog/archiv/neugruendung-wissen-macht-wich/#comments</comments>
<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 11:22:00 +0100</pubDate>
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NIMIRUM, eine Agentur für akademisches Wissen und intelligente Kommunikation, hat im Januar 2011 die Arbeit aufgenommen. Die Agentur ist spezialisiert auf wissensbasierte Kommunikation und berät ab sofort Unternehmen, Institutionen und Medien im Bereich Recherche und Redaktion. Innovativ ist, dass NIMIRUM mithilfe eines Expertennetzwerks in den Geistes- und Sozialwissenschaften Informationen aufbereitet, die den aktuellen Wissensstand akademischer Debatten widerspiegeln.  NIMIRUM hat seinen Geschäftssitz in Leipzig und ist als GbR konstituiert.
NIMIRUM bietet Unternehmen nicht nur an, Dossiers zu aktuellen Themen aufzubereiten. Hinzu kommt ein breites Spektrum an Dienstleistungen, angefangen vom Erstellen und Redigieren einer Pressemitteilung bis hin zum Leitfaden für die komplette Unternehmenskommunikation. &amp;bdquo;Corporate Tonality heißt, dass wir im Rahmen eines CI-Prozesses einheitliche, erkennbare und überzeugende Sprachregelungen entwickeln. Damit entsteht ein Leitfaden, der vergleichbar mit den Design-Vorschriftenvon Grafikern ist&amp;ldquo;, erklärt Dr. Christophe Fricker, einer der beiden Inhaber von NIMIRUM.
&amp;bdquo;Der Bedarf an professioneller Kommunikation wächst, gerade in der Textwelt unserer Wissensgesellschaft&amp;ldquo;, meint Anja Mutschler, zweite Inhaberin von NIMIRUM. &amp;bdquo;Hier hat jemand, der sachgerecht spricht, schreibt und wirbt, einen entscheidenden Vorsprung.&amp;ldquo; Mit modulhaft aufgebauten Konzepten bietet NIMIRUM speziell für Kommunikationsabteilungen flexible Angebote.
Die Gründer von NIMIRUM verfügen beiden über langjährige Erfahrung in Wissenschaft und Redaktion. Als Wissensdienstleister, der komplexe Recherchen für Gesellschaftsthemen anbietet, ist NIMIRUM einzigartig auf dem deutschen Markt.
Über NIMIRUM
Die NIMIRUM GbR wurde im Januar 2011 von Anja Mutschler und Dr. Christophe Fricker in Leipzig gegründet. Die Agentur für akademisches Wissen und intelligente Kommunikation operiert bundesweit von seinen Leipziger und Bremer Büros aus. Als derzeit einziger Anbieter in Deutschland übernimmt NIMIRUM komplexe Recherchen von geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen für Unternehmen, Institutionen und Medien. Ein Expertennetzwerk unterstützt die Arbeit von NIMIRUM  in allen wichtigen Fachbereichen der Gesellschaftswissenschaften. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.nimirum.info.  
Mehr unter: www.nimirum.info

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<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nimirum.info/" class="align_center"><img src="http://backend.newdefinition-consulting.de/data/images/2011/01/27/3-4d4148919e8f8.gif" /></a><br />
NIMIRUM, eine Agentur für akademisches Wissen und intelligente Kommunikation, hat im Januar 2011 die Arbeit aufgenommen. Die Agentur ist spezialisiert auf wissensbasierte Kommunikation und berät ab sofort Unternehmen, Institutionen und Medien im Bereich Recherche und Redaktion. Innovativ ist, dass NIMIRUM mithilfe eines Expertennetzwerks in den Geistes- und Sozialwissenschaften Informationen aufbereitet, die den aktuellen Wissensstand akademischer Debatten widerspiegeln.  NIMIRUM hat seinen Geschäftssitz in Leipzig und ist als GbR konstituiert.<br />
NIMIRUM bietet Unternehmen nicht nur an, Dossiers zu aktuellen Themen aufzubereiten. Hinzu kommt ein breites Spektrum an Dienstleistungen, angefangen vom Erstellen und Redigieren einer Pressemitteilung bis hin zum Leitfaden für die komplette Unternehmenskommunikation. &bdquo;Corporate Tonality heißt, dass wir im Rahmen eines CI-Prozesses einheitliche, erkennbare und überzeugende Sprachregelungen entwickeln. Damit entsteht ein Leitfaden, der vergleichbar mit den Design-Vorschriftenvon Grafikern ist&ldquo;, erklärt Dr. Christophe Fricker, einer der beiden Inhaber von NIMIRUM.<br />
&bdquo;Der Bedarf an professioneller Kommunikation wächst, gerade in der Textwelt unserer Wissensgesellschaft&ldquo;, meint Anja Mutschler, zweite Inhaberin von NIMIRUM. &bdquo;Hier hat jemand, der sachgerecht spricht, schreibt und wirbt, einen entscheidenden Vorsprung.&ldquo; Mit modulhaft aufgebauten Konzepten bietet NIMIRUM speziell für Kommunikationsabteilungen flexible Angebote.<br />
Die Gründer von NIMIRUM verfügen beiden über langjährige Erfahrung in Wissenschaft und Redaktion. Als Wissensdienstleister, der komplexe Recherchen für Gesellschaftsthemen anbietet, ist NIMIRUM einzigartig auf dem deutschen Markt.</p>
<p><strong>Über NIMIRUM</strong><br />
Die NIMIRUM GbR wurde im Januar 2011 von Anja Mutschler und Dr. Christophe Fricker in Leipzig gegründet. Die Agentur für akademisches Wissen und intelligente Kommunikation operiert bundesweit von seinen Leipziger und Bremer Büros aus. Als derzeit einziger Anbieter in Deutschland übernimmt NIMIRUM komplexe Recherchen von geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen für Unternehmen, Institutionen und Medien. Ein Expertennetzwerk unterstützt die Arbeit von NIMIRUM  in allen wichtigen Fachbereichen der Gesellschaftswissenschaften. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.nimirum.info.  </p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.nimirum.info">www.nimirum.info</a>
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